Ein Licht auf dem Grab ist ein stilles Zeichen der Erinnerung, auch dann, wenn du selbst nicht vor Ort sein kannst. Gerade rund um Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag fragen sich viele: Wie lange brennt ein Grablicht eigentlich, und wie oft muss ich es erneuern? In diesem Ratgeber bekommst du einen ruhigen, klaren Überblick über Grablichter mit einer Brenndauer von ca. 3 bis 9 Tagen. So findest du ein Licht, das zu deinem Rhythmus der Grabbesuche passt.
Wie lange brennt ein Grablicht? Die Brenndauer im Überblick
Die Brenndauer eines Grablichts hängt vor allem von seiner Größe und der Füllung ab. Die Angaben der Hersteller sind immer Circa-Werte. Hier siehst du, welche Brenndauern es in unserem Sortiment gibt:
- ca. 3 Tage: Öllicht aus 100 % Pflanzenöl, ca. 98 mm hoch, Ø ca. 58 mm (AETERNA Nr. 2)
- ca. 120 Stunden (rund 5 Tage): Glasöllicht aus 100 % Pflanzenöl, ca. 140 mm hoch, Ø ca. 65 mm (MONULUX)
- ca. 6 Tage: Kompositionsöllicht mit 30 % Ölgehalt, ca. 136 mm hoch, Ø ca. 68 mm (GRAFEN Kompo Nr. 733)
- ca. 7 Tage: Öllicht aus 100 % Pflanzenöl, ca. 151 mm hoch (AETERNA Nr. 8), oder Kompositionsöllicht mit 30 % Ölgehalt und Golddeckel, ca. 210 mm hoch, Ø ca. 75 mm (AETERNA MEMORIAM Nr. 633)
- ca. 9 Tage: Öllicht aus 100 % Pflanzenöl, ca. 190 mm hoch, Ø ca. 65 mm (AETERNA Nr. 9)
Alle hier genannten Grablichter sind weiß, ohne Duft, RAL-zertifiziert und in Deutschland hergestellt. Laut Hersteller brennen sie gleichmäßig, geruchsneutral und sauber.
Warum die Brenndauer nur ein Richtwert ist
Ein Grablicht brennt draußen, und dort wirken Wind, Kälte und Regen auf die Flamme. Deshalb steht bei der Brenndauer häufig ein „ca.“ davor. Ein Licht in einer geschützten Ecke oder in einer Grablaterne brennt oft ruhiger als eines, das frei im Wind steht. Plane daher lieber mit etwas Puffer, vor allem in den stürmischeren Novemberwochen.
Wenn du dein Licht zusätzlich schützen möchtest, findest du in unserem Beitrag zur wetterfesten Grablaterne mit hitzebeständigem Schutzglas hilfreiche Hinweise.
Welche Brenndauer passt zu dir?
Die wichtigste Frage ist nicht, welches Licht am längsten brennt, sondern wie oft du das Grab besuchen kannst. Wer regelmäßig vorbeikommt, ist mit kleineren Lichtern gut versorgt. Wer weiter weg wohnt, wählt eher eine längere Brenndauer.
Ca. 3 Tage: für häufige Besuche
Wenn du das Grab mehrmals pro Woche besuchst, sind kleine Grablichter eine schöne Wahl. Das AETERNA Öllicht Nr. 2 mit ca. 3 Tagen Brenndauer besteht aus 100 % Pflanzenöl und ist kompakt. Bei jedem Besuch kannst du ein neues Licht entzünden, das wird für viele zu einem festen, tröstlichen Ritual.
Ca. 5 bis 6 Tage: für den wöchentlichen Besuch
Kommst du etwa einmal pro Woche, passt eine mittlere Brenndauer gut. Das GRAFEN Kompositionsöllicht Nr. 733 mit ca. 6 Tagen hat einen Ölgehalt von 30 %. Alternativ gibt es das MONULUX Glasöllicht mit Glashülle und ca. 120 Stunden Brenndauer aus 100 % Pflanzenöl.
Ca. 7 Tage: eine Woche Licht
Ein 7-Tage-Licht überbrückt genau eine Woche. Das AETERNA MEMORIAM Kompositionsöllicht mit Golddeckel ist mit ca. 210 mm Höhe besonders stattlich und wirkt durch den goldenen Deckel feierlich, etwa an Gedenktagen. Wer lieber reines Pflanzenöl möchte, findet mit dem AETERNA Öllicht Nr. 8 ebenfalls eine Variante mit ca. 7 Tagen.
Ca. 9 Tage: wenn Besuche seltener möglich sind
Wohnst du weiter entfernt oder schaffst du es nicht jede Woche zum Friedhof, gibt dir ein längeres Licht Ruhe. Das AETERNA Öllicht Nr. 9 mit ca. 9 Tagen Brenndauer aus 100 % Pflanzenöl ist ca. 190 mm hoch und deckt mehr als eine Woche ab.
Von Allerheiligen bis Totensonntag: Lichter in Ruhe planen
Im Jahr 2026 fällt Allerheiligen auf Sonntag, den 1. November, Allerseelen auf Montag, den 2. November, und Totensonntag auf den 22. November. Dazwischen liegen genau drei Wochen. Wenn du das Grab in dieser Zeit durchgehend beleuchten möchtest, hilft dir eine einfache Rechnung:
- Zeitraum festlegen: zum Beispiel vom 1. bis zum 22. November, also rund 21 Tage.
- Besuchsrhythmus überlegen: Wie oft kannst du realistisch vor Ort sein?
- Brenndauer wählen: Bei wöchentlichen Besuchen reichen etwa drei 7-Tage-Lichter, bei Besuchen alle zwei Tage eher mehrere 3-Tage-Lichter.
- Puffer einplanen: Wind und Kälte können die Brenndauer verkürzen. Ein oder zwei Lichter in Reserve schaden nicht.
- Für mehrere Gräber denken: Viele Familien versorgen auch die Gräber von Großeltern oder Freunden mit. Die Verpackungseinheiten mit 12 oder 20 Stück sind dafür praktisch.
Eine Übersicht passender Lichter für diese Zeit findest du in unserer Kategorie Grablichter für Allerheiligen & Totensonntag.
Tipps, damit dein Grablicht ruhig brennt
- Geschützter Platz: Stelle das Licht möglichst windgeschützt auf, zum Beispiel nah am Grabstein oder in einer Laterne.
- Fester Untergrund: Ein ebener, stabiler Stand verhindert, dass das Licht kippt.
- Deckel nutzen: Lichter mit Deckel bieten zusätzlichen Schutz vor Regen und Laub.
- Abstand halten: Halte Abstand zu Kränzen, Gestecken, trockenen Blättern und Schleifen.
Sicherheitshinweis: Ein Grablicht ist eine offene Flamme. Achte darauf, dass nichts Brennbares in der Nähe ist, und entzünde es so, dass du die Flamme nicht berührst. Lass Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe brennender Lichter.
Wenn du dich noch genauer mit Material, Größe und Gestaltung beschäftigen möchtest, hilft dir unser Ratgeber Grabkerzen kaufen: So wählst du die richtige aus.
Häufige Fragen
Wie lange brennt ein Grablicht im Durchschnitt?
Das hängt von der Größe ab. In unserem Sortiment reicht die Brenndauer von ca. 3 Tagen bei kleinen Öllichtern bis ca. 9 Tagen bei großen. Draußen können Wind und Kälte die Brenndauer beeinflussen.
Was ist der Unterschied zwischen Öllicht und Kompositionsöllicht?
Die hier vorgestellten Öllichter bestehen laut Hersteller aus 100 % Pflanzenöl. Die Kompositionsöllichter haben einen Ölgehalt von 30 %. Beide sind RAL-zertifiziert und brennen geruchsneutral.
Wie viele Grablichter brauche ich bis Totensonntag?
Von Allerheiligen bis Totensonntag 2026 sind es rund drei Wochen. Mit 7-Tage-Lichtern kommst du auf etwa drei Lichter pro Grab, mit 3-Tage-Lichtern entsprechend auf mehr. Plane am besten ein Licht als Reserve ein.